ReLEx® smile Augenlaser

Ein innovatives Augenlaserverfahren

Carl Zeiss Meditec hat ein minimalinvasives Augenlaserverfahren entwickelt, das noch schonender für das Auge ist als das übliche LASIK-Verfahren.

Bisher war bei der Femto-LASIK und der LASIK ein Flap (Hornhautdeckelchen) nötig, damit der Excimerlaser das Hornhautgewebe verdampfen kann. Dafür musste die obere Hornhautschicht kreisförmig aufgeschnitten und zur Seite geklappt werden. Dieses Verfahren enthält allerdings gewisse Risiken, wie beispielsweise Fehlschnitte.

Das neue ReLEx-Verfahren (Refractive Lenticle Extraction oder Small Incision Lenticle Extraction; auch All-Femto-LASIK) verzichtet auf einen Hornhautflap. Die Laserbehandlung findet im Inneren der Hornhaut statt. Der Laser platziert winzige Gasbläschen im Gewebe und korrigiert – ohne die Hornhaut großflächig zu öffnen –  die Fehlsichtigkeit.

Verschiedene Studien belegen die Zuverlässigkeit und Sicherheit des ReLEx-Verfahrens, aber auch die Überlegenheit gegenüber des Femto-LASIK-Verfahrens. Durch die Genauigkeit des Femtosekundenlasers VisuMax® ist diese Methode insbesondere bei trockenen Augen, höherer Fehlsichtigkeit und/oder dünner Hornhaut geeignet.

Wir können mit dem ReLEx smile Verfahren:

Kurzsichtigkeit -3 bis -10 dpt
Hornhautverkrümmung bis 5 dpt

beheben.

ReLEx® smile – Die Vorteile

  • Keine Gefahr von Hornhaut-Flapverschiebung oder abgetrennten Flaps.

  • Kein Fremdkörpergefühl im Auge.

  • Kein erhöhter Augeninnendruck.

  • Durch das Wellenfront optimierte Augenlaserverfahren wird beste Sehqualität garantiert und ein exaktes, reproduzierbares Sehergebnis erreicht.

  • Durch die äußerst schonende Behandlung des Auges eignet sich ReLEx smile im Besonderen bei Kontaktlinsenunverträglichkeit und trockenen Augen sowie für körperlich aktive Menschen.

  • Sie sind in der Regel am nächsten Tag wieder einsatzfähig.

Der Ablauf

Vor der Behandlung werden bei einer eingehenden Untersuchung der Grad der Fehlsichtigkeit, die Dicke der Hornhaut, die Gesundheit Ihrer Augen, als auch die Aberrationen höherer Ordnung überprüft. Auf diese Weise wird ein Optimum an Präzision und Sicherheit ermöglicht, um die Fehlsichtigkeit bestmöglich zu korrigieren.

Die minimalinvasive Behandlung selbst wird in zwei kleinen Schritten durchgeführt:

ReLEx_Einzelbild_Step_1Schritt I – Präparation des Lentikels Der Femtosekundenlaser präpariert im Inneren der Hornhaut ein dünnes Scheibchen (Lentikel). Dafür schießt der Laser Millionen kleinster, exakt platzierter Bläschen nebeneinander in die Hornhaut. Die nun von den Bläschen umschlossene Fläche wird Lentikel genannt.

ReLEx_Einzelbild_Step2Schritt II – Herauslösen des Lentikels Im zweiten und zugleich letzten Schritt präpariert der Laser eine 2 mm große Öffnung in die Hornhaut, wodurch das Lentikel vorsichtig von Dr. Eckard herausgehoben wird.

ReLEx_Einzelbild_Step3Da auf den Flapschnitt der Femto-LASIK-Methode verzichtet wird, heilt die kleine Öffnung der Hornhaut nun noch schneller.